Antlered Man - Giftes 1 and 225. January 2012 / Kategorie: TonträgerUnd plötzlich so: Xbox-Cowboys suchen ihren Son of a Preacherman und diese flickering lights of London schießen in alle Richtungen und werden zu guns of Brixton, auch an Nicht-Neujahr und auch wenn es eben nur darum geht, dem kleinsten gemeinsamen Nenner eines musikalischen Zerstörers zu benennen, der den Atlantik hinunter schleicht und auf unbewohnte Inseln schießt. Heute weiß man: Zerstören von Trägheit beginnt beim Poster von der Wand reißen. Ja, es gibt Menschen, die schießen sich mit einer Nagelpistole in den Hinterkopf und merken das noch nicht mal, dann gibt es Menschen, die lassen gewaltige LKW-Reifen einen endlosen Hügel runterrollen und fühlen nichts dabei und dann gibt es auch Leute, die ein Gesicht auflegen, welches gar nicht ihres ist aber zu der Zerstörung und den flickering lights und dem mathematischen Tanz der Geheimgesellschaften passt. Und dann steht Dirk von Lowtzow kurz im Türrahmen und sagt mal wieder nur das gleiche: Dekonstruktion von Dekonstruktion schmeckt tocotronisch. Und wir lassen ihm das schon seit Jahren durch gehen, und was soll er auch anderes machen als alte Elfe der batteriebetriebenen Zauberer. Eine schwedische Band müsste man sein und sich zum richtigen Zeit auflösen und zum richtigen Zeitpunk wieder zusammensetzen aber dazwischen eben immer neue Debütalben schreiben und als wiederholtes One-Hit-Wonder nicht weiter auffallen und aber vor allem deswegen auf Partys nichts drunter tragen dürfen. Gone with the database meinen die einen und halten den Daumen hoch, so wie gones 'n roses oder gones oder gar nicht oder wie jedes andere beliebige Wortspiel das in verworrenen Kontexten phlegmatisch an der Katzenklappe zur Beachtung kratzt. Und während der Zerstörer es bis auf den Pazifik geschafft hat und seine Wunde leckt, da hört man das Echo von Londons Feuerschüssen, das zurück nach hause winkt und sich wundert, wie das wankende Kind es so weit geschafft hat. Es hat, und auf seinem Spiegel stand mit goldenem Edding geschrieben: "Geh raus, wenn sie nach dir suchen." Very british. Ab dem 2.03. aber erst. Benjamin Damage Doc Daneeka - They!Live24. January 2012 / Kategorie: Tonträgerwww.50weapons.com Laura Gibson - La Grande14. January 2012 / Kategorie: Tonträger Das Coverartwork des neuen Laura Gibson Albums zeigt ein urtümlich nächtliches Szenario, welches fast wie klischeehaft passend zu einer Folkplatte angelegt aussieht. Die US-amerikanische Musikerin steht mit nackten Füßen und eingewickelt in eine dicke Decke an einem Lagerfeuer vor einem dichten Wald und blickt mit unschuldigem Blick in die Richtung des Betrachters. Das Mystische der Dunkelheit, das Grundelement Feuer, die Natur und die Nacktheit des Menschen darin, nur von einer Decke geschützt – ein Laura Gibson Neuling würde womöglich eine sanft dahin plätschernde Singer-/Songwriter-Platte erwarten, die von gebrochenen Herzen und anderen Liebesnöten erzählt. Doch das dargestellte Stimmungsbild könnte ebenso aus einem David Lynch Film entnommen sein, in der die Nacht ihre Geheimnisse nur hinter einer vordergründigen Idylle versteckt. Und ganz in diesem Sinne ist das neue Laura Gibson auch kein ödes Standard-Songwriter-Album, sondern ein Werk, das Schönheit zuhauf parat hält, welches aber auch Brüche zulässt und zuweilen spröde und scheppernd durch die Nacht galoppiert. Die Instrumentierung mit Akustikgitarren, Percussion, Orgeln und Flöten ist durchaus typisch für ein Folkalbum, doch die Musikerin aus Portland lässt damit trotz aller Kargheit im Soundbild besonders dichte Atmosphären entstehen, die weit über das normale Folk-Allerlei hinaus ragen. Wo sich das letzte Feist-Album ein wenig zu sehr bemüht und bedeutungsschwanger anfühlt, präsentiert sich Gibsons neues Werk „La Grande“ genau mit dem verspielten, experimentellen Glanz, den Leslie Feist auf „Metals“ vermissen lässt. Laura Gibson hat ihr viertes Studioalbum in einem Wohnwagen mitten in der amerikanischen Provinz geschrieben und dabei vor allem wunderbar zeitlose Melodien erschaffen. „La Grande“ enthält so nicht einen uninspiriert dahin plätschernden Song, sondern intensive und klangvolle 35 Spielminuten. www.lauragibsonmusic.com Vladislav Delay - Vantaa11. January 2012 / Kategorie: TonträgerElektronische Musik zu besprechen, hat noch immer den Nachteil gehabt, zunächst einmal damit konfrontiert zu sein, dass das Verweisungsnetz, das Konsument_in und Kritiker_in von Popmusik sonst immer ungefragt mitgeliefert wird, hier erst durch und in der Musik entsteht. Die Musik erst schafft die Welt, statt sie zu kommentieren. Nun, es gibt ein Label, es gibt den Künstler und seine Biographie, es gibt ein eine grafisch gestaltete Hülle. Die ist links zu sehen; sie ist weiß. Then It’s White hieß ein Track auf der letztjährigen dritten LP von The Field, und wo Vladislav Delays Musik der des schwedischen Producers in ihrer unmöglichen Gleichzeitigkeit von komplexer Durchstrukturierung und unmittelbarer Natürlichkeit sehr verwandt ist, ist dieser Titel, so empfinde ich es, durchaus paradigmatisch: Hier ist zunächst alles weiß, oder besser, postkolonial bewusst: unmarkiert. Dieses Außerhalb des Referenzsystems, das natürlich, siehe oben, nie eine vollständige Position ist, verhindert jedoch natürlich nicht ein Empfinden gegenüber der Musik. Zunächst überrascht hat mich die Vielschichtigkeit, die Dichte, die Gleichzeitigkeit von Dingen, die sich ausschließen: Schnee in Zeitlupe und Der Moment auf dem Floor liegen hier übereinander. Jede Sekunde von Vantaa, scheint es, könnte ein Eines in ein Anderes umkippen, Höchstgeschwindigkeit in Stillstand übergangsfrei übegehen. Jeder Track platzt, mal vor schierer maschineller Kraft, mal vor Schönheit, zumeist vor der dissoziativen Übergröße aller Elemente, aber jeder einzelne hier lässt auch den_die Hörer_in platzen. Vor allem ist das wohl Tanzmusik, Techno, aber aus dem Marianengraben, aus der Antarktis. Ein großartiges Album, ein Hörerlebnis. Und wer’s nicht glaubt, unbedingt mal geben bitte Track 6: Lauma. Remember Kamil Szlachta?9. January 2012
Ich hoffe doch! Den Mann gibts nach ersten Klängen zum Glück immer noch - und nicht erst seit gestern auch mit neuem Album "Kosten und Wahrheit". Und das eigentlich tollste ist doch, dass ich seit seiner Entdeckung nichts gehört hab, das Image und musikalische Chuzpe auch nur annähernd so gut unter einen Hut bekommt. Auf den unteren Banner klicken und sich selbst überzeugen...
Beat Fräuleins. Female Pop in Germany 1964 - 19684. January 2012 / Kategorie: Tonträger"Großvater erinnert sich" – diesen Slogan gab es in den 60ern auch schon. Bloß erinnerten sich Deutschlands damalige Großväter meist ungern zurück. Und wenn doch, dann war so manches Erinnern mehr ein Verschleiern, ...und oft eben weil Geschichten aus dem Schützengraben nicht zum Kaffeetisch passten und Guido Knopp noch nicht beim ZDF arbeitete. Fragt man heute, „woran Großvater sich noch erinnert", dann könnten immerhin Geschichten aus den 60ern auftauchen. Wie er beim Mauerbau zusah, Sohnemann zum Gammler degradierte oder Tochter verbieten wollte, zu den Beatles zu tanzen. Doch als sich die gesellschaftliche Emanzipation der Frau noch in Stützstrümpfen befand, z.B. das „Hausfrauen-Syndrom“ bemüht werden musste, um auf eine Schieflage „in der guten Stube“ hinzuweisen, da war der Pop noch nicht lange aus der Traufe gehoben. Aber natürlich gab es schon vorher weibliche (nationale) Gesangsstars. So swingte eine Evelyn Künneke 1955 in "Du bist ein Tiger" den Männern noch reichlich unterwürfig entgegen: "Flix flax Flunder, schenk mir heut deine Gunst/Flix Flax Flunder, zeig mir all deine Kunst". Bekannte Stars wie die späte Lale Andersen, am erfolgreichsten mit dem Soldatenlied "Lili Marleen", versuchte sich 1963 an dem Lied "He, hast du Feuer, Seemann?": "He, hast du Feuer, Seemann? Zünd mir eine Zigarette an/ weißt du dass man Herzen plötzlich dabei brennen lassen kann?" Damit tat sie weder ihrer Gesundheit einen Gefallen, noch landete sie damit bei den „jungen Damen“. Doch dafür war schon bald durch andere gesorgt. Aus heutiger Sicht muss das, was man hier hört, enttäuschen. Der Titel „BEAT FRÄULEINS - Female Pop in Germany 1964–1968“ weckt ja die Hoffnung, in den toten Winkel des altbekannte 60er-Beatles/Stones-Oszillators Licht zu werfen und, ja, mal das vorzuführen, was den Charakter ungeschliffener Diamanten hat. Doch: es sind genau diese zwei Bands und The Monkees und The Kinks und The Lords und The Rattles und ein bisschen Soul und 'ne Prise R'n'B, die hier so beim Hören immer mit präsent sind. Alles mehr flau als spannend. Und sollte das hier bei der hohen Hit-Nachspieldichte nicht eher „Cover Fräuleins“ heißen? Waren die 60er nach Allem denn wirklich so einfallslos? Die spröde-jammrigen Beat-Liedchen von Dorthe (mit einer James Last-Komposition), Patty Pay (mit einer Komposition von Ralph Siegel) Renate Kern (mit einer Werner Last-Komposition) & Co. haben die Interessierten vielleicht sogar zum Teil schon hier und da gehört. Für eine der zyklisch beliebten 60er-Jahre Retrodokus könnten sie allemal von Interesse sein … zu Bildern von rauchenden „Boys“, bunten Milchbars und feixenden Mädchen – in Zement gegossener Kitsch. Und wenn den Beat Fräuleins hier ab und zu noch Papas Bigband-Posaunen japsend aushelfen müssen, rüttelt die Hühnerbande nicht nur nicht an sämtlichen tief verankerten Männerdomänen, sondern zeigt sich letztlich noch von ihrer erzieherischen Seite: was die Eltern schon wussten. Es bleiben nach knapp 50 Minuten Spieldauer letztlich die irrwitzigen Cover-Versionen im Gehör („Stop in the name of Love“ der Supremes von Simone als „Gelegenheit macht Diebe“ gecovert klingt übrigens als hätte diese den Gitarren-Sound der Raconteurs vorweggenommen. Ui!) und das Gefühl hier den permanenten Drahtseilakt zwischen Unterwürfigkeitsschlager und unbefangenem Lebejugend-Beat zuhören. Der kann für Manche spannend sein, oder aber nach 5 Songs nervlich belasten. „BEAT FRÄULEINS - Female Pop in Germany 1964–1968“ ist eine weitgehend harmlose bis schmerzhaft-pittoreske Sammlung flotter Songs, die heute ins Kuriosenkabinett gehören oder eine Flower Power-Party beschallen. Sie eignet sich daher für den schrillen Liner Notes fressenden Sammler und nicht zuletzt auch als verspätetes Weihnachtsgeschenk für einen der beliebtesten Ewiggestrigen Deutschlands: Götz Alsmann. Was hat der eigentlich in den 60ern verbrochen? „BEAT FRÄULEINS - Female Pop in Germany 1964–1968“ ist ab dem 20.01.2012 als CD und 180g-Vinyl erhältlich. Neues von The xx28. December 2011 / Kategorie: Neuigkeiten
Auch wenn um die veröffentlichungsarme Weihnachtszeit herum die Pause bei echoes-online "etwas" zu extrem ausfällt, 2012 wird es wieder wie gewohnt weiter gehen. Bis dahin zumindest ein kleines Posting:
Den ganz großen Musiktrend hat es wie in den letzten Jahren sicher auch 2011 nicht gegeben. Ein Minitrend war aber sicher eine gewisse Entschleunigung oder Entschlackung, die ein paar Künstler wie James Blake oder Nicolas Jaar vollzogen haben. Diese haben bewusst mit Leerstellen in ihrer Musik gearbeitet und gerade mit dieser Zurückhaltung für große, intensive Momente gesorgt. Losgetreten hat das Revival des minimalen Ansatzes vermutlich die britische Band The xx im Jahr 2009. 2012 soll nun das zweite Album dieser "Vorreiter" erscheinen und pünktlich zu Weihnachten gibt es die ersten Klänge in Form eines Demos zum Stück "Open Eyes" zu hören. Voila: The Black Keys - El Camino7. December 2011 / Kategorie: Tonträgerwww.theblackkeys.com/ Sven Väth in the Mix13. November 2011 / Kategorie: Tonträgercocoon.net/de/svenvath Emika - Emika5. November 2011 / Kategorie: TonträgerChapeu! Die dem Emika Debütalbum voraus geeilten grandiosen Singles haben mit dem nun erschienenen Album eine entsprechende Fortsetzung erhalten. Die gebürtige Engländerin mit tschechischen Wurzeln ist in Bristol aufgewachsen und lebt heute wie Heerscharen anderer ausländischer Künstler in Berlin. Die Jugend in Bristol bedeutet ein Heranwachsen mit TripHop und vielen anderen dem Bass verschriebenen Musikspielarten (Drum&Bass, Dub, Dubstep). Heute bewegt sich Ema Jolly vor allem viel im Berghain Umfeld und wurde vor allem dort mit Techno infiziert. Auf Emikas Debüt lassen sich die Einflüsse beider Städte gut heraus hören. Emika ist ausgebildete klassische Pianistin und arbeitet neben ihrer freischaffenden Musikertätigkeit als Sounddesignerin bei „Native Instruments“. Auch diese Hintergründe bilden eine starke Basis dieser Platte. Das Piano ist hier zwar nicht so präsent wie bei James Blake, zieht sich aber dennoch wie ein roter Faden durch das Werk. Die Erfahrung als Sounddesignerin offenbart sich indes in jedem Moment dieses gut dreiviertelstündigen Albums. Egal ob messerscharfe Beats, mächtige Bässe, kalte Synthesizer-Flächen oder Noise – Emika hat gemeinsam mit ihrem Produzenten Rashed Becker ein unfassbar gut klingendes Elektronikalbum mit ausgetüftelten Kompositionen geschaffen. Dubstep mag der prägendste musikalische Nenner auf diesem Debüt sein, doch die Stücke liebäugeln auch viel mit Pop- und R'n'B. An einigen Stellen erinnert mich die R'n'B-Ästhetik von Emika ein wenig an diverse Stücke von Aaliyah. Die Stimmung auf dem selbstbetitelten Album ist durchgehend düster und diese Dunkelheit ist wohl die große einende Klammer auf „Emika“. 2011 ist ein an guten elektronischen Alben reiches Jahr und das Debüt der Engländerin gehört hier zweifelsfrei dazu. /www.emika.co.uk Kid Dakota - Listen to the Crows As They Take Flight3. November 2011 / Kategorie: TonträgerKeine Frage, Darren Jackson is the 99 %. Haus weg, Frau weg, alles weg, zurück zu den Eltern. Liest man in den Linernotes. Dreht sich alles drum, auf dem neuen, vierten Album des Songwriters mit Indie-Rock-Einschlag unter dem Moniker Kid Dakota. Eigentlich schade, dass er nicht selbst da steht, auf dem Cover, mit Wuschelkopf und Nerdbrille, ein Pappschild hochhält und die neue, alte Wirkungsstätte South Dakota okkupiert. Stattdessen gibt es ein sehr schönes, morbides Diorama von William Schaff, dessen Kunst vor allem durch die Covergestaltung der Band Okkervil River bekannt ist. Hier schließt Kid Dakota mit Listen to the Crows As They Take Flight durchaus auch musikalisch an. Gleich der Opener dawn did us part ist nahezu stereotyp amerikanischer, weit ausholender, melodieselig mäandernder Indie-Rock, der sich leider in seiner Größe etwas verschätzt. Und ach, ach, oy vey, so geht es weiter: das ist einfach grundsympathische Indian-Summer-Musik, gegen die man gar nix haben kann, die mir aber nicht immer weit genug da ran geht, wo irgendwas an Mehr rauszuholen wäre, sei das nun der authentizistische Herzschmerz, sei das die musikalische Brillanz, sei das ein geschickt gestecktes Verweisbündel. Oder wenigstens ein Ohrwurm. Und auch wenn ich das hier oft und gerne gehört habe - das eine Prozent sind dann halt doch meistens die anderen. CONMOTO – CUT CUT CUT19. October 2011 / Kategorie: TonträgerDas Hardcore-Destillat Bubonix war schon legendär, da lernte ich grade meine ersten Gitarrenakkorde. Und die Bubonix screamten schon Melodien gegen rechten Stumpfsinn, da kaufte ich noch zaghaft Antifa Shirts (die ich später dann übrigens mit Stolz trug). Ja, und die Bubonix lösten sich 2009 auf, da hörte ich wieder anderen Bands bei der Verausgabung zu. Future of the Left zum Beispiel, der Nachfolgeformation der großartigen Noise-Rocker McLusky. Eine würdevolle Entschuldigung. Die Nachfolgeband von Bubonix heißt CONMOTO. Nach circa 2jähriger Schaffenspause machen 3 Bubonen, der neue Drummer Manuel Schneider, und am auffälligsten: die nun von Sarah de Castro besetzten Lead-Vocals einen Neustart. Ein Vergleich: wenn auf dem letzten Album der Bubonix-Geschichte Capsaicin der Sound bisweilen ins fad Experimentelle rein franste, man als Band mehr um die eigene Historie kreiste als um ein erreichbares Ziel, und dem ein oder anderen Fan bei all dem Durcheinander vielleicht sogar blümerant im Gehörgang wurde, dann wäre bei CONMOTO's Debüt CUT CUT CUT so viel beschreibender Wortsalat mehr als Zeilenverschwendung. Und vor allem hat dieses Album hier nichts von holprigem Welpencharme, das hier ist ein feistes Flackern in den Lungen. Von ersten Song an. Oh, wäre doch die mediale Bühne für CONMOTO größer. Sie würden so einige alte Bubonix Fans erreichen und den ganzen Nachwuchs gleich mit einpacken. Dann wäre dieses Vorzeige Album mit seinen Vorzeige Songs („Be A Knife“!!) und seiner Vorzeige Frontfrau Sarah De Castro („Bill The Butcher“!!) nicht nur zum Vorzeigen gut, nein, dann liefe das hier sowieso auch auf den iPods Deutschlands, dann würden die Kids CONMOTO auf dem Schulhof tauschen und sich irgendwann vielleicht sogar fragen, wer eigentlich dieser Produzent namens „Ebelhäuser“ ist???Wenn man das hier also abkürzen will, empfehle ich drei Dinge zu tun: 1# Sich die Soundcloud anhören. 2# CONMOTO auf ihrer grade laufenden Tour treffen (Daten siehe unten) 3# Sich diesmal doch gleich die Vinyl Ausgabe von CUT CUT CUT besorgen (inkl. Download Code und Poster!). Ein Post-Hardcore Album dieses Kalibers kommt nun wirklich nicht alle Jahre. Conmoto - Golden Dawn by motorde 28.10. Bla / Bonn 29.10. Chez Heinz / Hannover 04.11. Habibi / Diez 05.11. Waldmeister Club / Solingen 18.11. Zombietownfestival / Koblenz (hier könnte man mich dann gleich auch antreffen...) 19.11. Desi / Nürnberg „Kaputt und weiter ihr, Spasten!“ Björk - Biophilia11. October 2011 / Kategorie: Tonträgerhttp://bjork.com/ Feist - Metals2. October 2011 / Kategorie: Tonträgerwww.listentofeist.com/metals/ Reinhörtipp - EP's Trailer Park30. September 2011EP's Trailer Park haben noch kein Label in Deutschland, zu unrecht, ist doch dieses geschmeidige Folk-Kabinett wirklich ein Ding von guten Eltern. http://epstrailerpark.com/
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