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            <name>Lukas Lassonczyk</name>
                    </author>
    
        <published>2010-09-03T18:41:29Z</published>
        <updated>2010-09-03T18:41:29Z</updated>
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        <title type="html">Alright!!</title>
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                <!-- s9ymdb:1319 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="72" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/crocodilesEP.serendipityThumb.jpg" alt=""  /> 2009 hieß es bei den von mir liebgewonnenen <a href="http://www.myspace.com/crocodilescrocodilescrocodiles" title="http://www.myspace.com/crocodilescrocodilescrocodiles">Crocodiles</a> noch etwas romantisch, ja naiv "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Cn7GYXii0FU" title="http://www.youtube.com/watch?v=Cn7GYXii0FU">I wanna kill</a>". Seit gestern nun: "Kill <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Joe_Arpaio" title="http://en.wikipedia.org/wiki/Joe_Arpaio">Joe Arpaio</a>". Diese Worte betiteln jedenfalls den erste Track der EP "Fires Of Comparison". "Alright!!", betitele ich. Dank gewohnt overdriven Dreampop und mäanderndem Prog-Drugrock dürfte dem <a href="http://www.fatpossum.com/news/83" title="http://www.fatpossum.com/news/83">KLICK</a> zum <strong>kostenlosen</strong> Download eben dieser gestern veröffentlichten EP nichts im Weg stehen. Leicht verdienter Appetizer fürs zweite Album "Sleep forever". Danke, werte Crocodiles. 
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        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-09-01T09:02:14Z</published>
        <updated>2010-09-01T09:02:14Z</updated>
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        <title type="html">Interpol - Interpol</title>
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                <!-- s9ymdb:1318 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/interpol.serendipityThumb.jpg" alt=""  />Mit elegant-dunklen Indiehits wie Slow Hands oder Obstacle 1 hat sich die New Yorker Band Interpol in die Herzen vieler Fans gespielt. Auch wenn Interpol schon immer mehr als eine Singles-Band war und gerade mit ihren atmosphärischen Album-Gesamtpaketen punkten konnte, so überzeugten vermutlich besonders die griffigen Stücke die Herzen vieler Fans und Kritiker. Bereits mit dem letzten Album Our Love To Admire hat sich die Band allerdings den Kompositionen mit Hitpotential nahezu komplett verweigert und damit trotz verstärkter öffentlicher Wahrnehmung scheinbar für weniger Begeisterung gesorgt. Interpol legen auf diesem Werk ihre Stücke epischer an, das Songwriting wird eine Spur komplizierter und vertrackter. Die schneidenden Gitarrenläufe erhalten eine Unterlegung mit elektronischen Flächen und überhaupt lässt sich Carlos Denglers Begeisterung für Filmmusik auf dem gesamten Album gut heraus hören. Denn Dengler ist nicht nur Bassist der Band, sondern auch der große Soundarchitekt des New Yorker Quintetts. Nach einer gewissen Auszeit erscheint jetzt endlich das vierte Album von Interpol und bereits im Vorfeld überrascht die Band mit der Schlagzeile, dass eben jener Musiker die Gruppe nach Einspielung des wohl letzten gemeinsamen Albums, verlassen habe. Was diese Nachricht für die Zukunft von Interpol bedeuten mag, kann zum jetzigen Zeitpunkt sicher noch keiner richtig abschätzen. Daher darf nun erstmals das neue, selbstbetitelte Werk genossen, verschmäht, beschimpft oder geliebt werden. In der aktuellen Spex wird die Musik des vierten Albums mit einem Göthe Zitat beurteilt, dass Quark mit vielem Treten nicht stark, sondern breit wird. Wer sich nicht wirklich auf diese Musik einlassen will, für die Stimmung der Platte gerade nicht empfänglich ist und sich das Album nur ein paar mal anhören wird, der kann sehr leicht zu diesem Urteil gelangen. Denn Interpol starten mit ihrem neuesten Oeuvre trotz dem schlichten Titel keine Rückkehr zu ihren Wurzeln, sondern setzen die Entwicklung von Our Love To Admire konsequent fort. Sprich, dieses Werk enthält gar keinen Hitansatz mehr. Statt dessen entfalten die Stücke erst nach wiederholtem Hören ihren ganzen Glanz. Mehr denn je durchströmen die Arrangements ein Soundbild wie von Filmmusiken zu düsteren, bildgewaltigen Bildern. Kompositorisch schaffen Interpol gleich mehrere Höchstleistungen in ihrem anfangs sehr getragen/ruhig wirkenden Set. Stücke wie Always Malaise, Try It On oder The Undoing zählen zu dem besten, was die New Yorker je geschaffen haben. Interpol ist ein unglaublich atmosphärisches und dichtes Album geworden und der Ausdruck Meisterwerk darf gerne fallen. <br />
<br />
Full Album Listening: <a href="http://www.simfy.de/#/artists/153272-Interpol/albums/627364-Interpol" title="Full Album Listening" target="_blank">http://www.simfy.de/#/artists/153272-Interpol/albums/627364-Interpol</a><br />
<a href="http://www.interpolnyc.com" title="www.interpolnyc.com" target="_blank">www.interpolnyc.com</a> 
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        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-29T19:22:36Z</published>
        <updated>2010-09-05T06:57:46Z</updated>
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        <title type="html">Marie Fisker - Ghost Of Love</title>
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                <!-- s9ymdb:1317 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/mariefisker.serendipityThumb.jpg" alt=""  />Ghost Of Love, dass im Heimatland der Dänin Marie Fisker bereits 2009 erschienene Debütalbum, folgt mit Verspätung nun auch auf dem deutschen Markt. Aufmerksamen Lesern von Booklets dürfte ihr Name durch gesangliche Gastauftritte bei ihrem Landsmann Anders Trentemøller schon bekannt sein. Natürlich könnte man auch ihre Stimme wiedererkennen, allerdings wäre ich von selbst nicht darauf gekommen, da Marie Fiskers Solo-Musik außer einer tendenziell dunkleren Grundstimmung kaum Berührungspunkte mit den Klängen von Herrn Trentemøller aufweist. Ihre magische Stimme legt sich hier nicht über elektronische Elektronikflächen und Shoegazer-Referenzen, sondern über brüchig-karge Singer-Songwriter-Aufnahmen. Nahezu das gesamte Album ist höchst sparsam instrumentiert. Doch Marie Fisker schafft es trotz minimalistischer Arrangements eine intensive, düster-bedrohliche Stimmung aufzubauen, die hin und wieder mit den spröden Charme von Velvet Underground glänzt. Ihre bittersüß, melancholischen Stücke würden sich so zum Beispiel prima als Soundtrack für einen David Lynch Roadmovie anbieten. Als klangliche Zutaten verwendet Marie Fisker Slide Gitarre, eine Mundharmonika, ein polterndes Schlagzeug oder verkürzt gesagt, eine stimmige Sammlung rostigen Country und Blues Interieurs. Das Tempo der Stücke ist sehr getragen und ruhig, alleine bei City Lies wird dezent in Richtung The Kills gerockt. Unterm Strich ist Ghost Of Love durchaus ein recht gelungenes Album, wobei vergleichbare Künstlerinnen wie PJ Harvey und Cat Power dennoch mit einem höheren Maß an individualistischer Handschrift punkten können. <br />
<a href="http://www.mariefisker.com" title="http://www.mariefisker.com/" target="_blank">www.mariefisker.com</a><br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <author>
            <name>Steffen Greiner</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-29T14:03:53Z</published>
        <updated>2010-08-29T14:03:53Z</updated>
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        <title type="html">Fallulah - The Black Cat Neighbourhood</title>
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                <!-- s9ymdb:1316 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/fallulah_digi-1.serendipityThumb.jpg" alt=""  /><strong>Label:</strong> RCA / Sony<br />
<br />
<a href="http://www.fallulah.com/">Fallulahs</a> Inszenierung als skandinavischer Mittelwert aus Kate Nash und Joanna Newsom kommt ihrem Klangbild nicht zwangsläufig nahe, lotet dennoch die Horizonte ihres Debüts <em>The Black Cat Neighbourhood</em> treffend aus. Schwer greifbar bleibt das jederzeit, gekennzeichnet durch versponnene Eingängigkeit, das Schlagen von Haken. Da ist <em>Bridges</em>, das in einer dieser obskuren besseren Welten jeden Dancefloor stürmte, der unurbanste smarte Sprechgesang der Saison, da können Maschinen und Diamanten einpacken. Da sind aber auch dunkle Waldmelodien, hypnotische Marimba-Gebete, waits'sches Kabarett. Maria Apetri, die Frau hinter Fallulah, öffnet sich in alle Richtungen. Leider funktioniert nicht alles gleichermaßen gut, bleibt manches im Halbgaren, fordert konsequentes Überspringen. Gerade die dunklen, weirden Stilistiken wirken blass. Es mag ein überholtes Konzept sein, von Magie in der Musik zu reden, aber wer wie Fallulah so offen damit spielt, provoziert, dass eben ihre Abwesenheit doch bemerkt wird. Trotz der nicht abzusprechenden Qualität dieser Wundertüte bleibt es darum schwer, sich wirklich auf die Platte einzulassen. Dass das mit ein wenig mehr Fokus beim nächsten Auftritt der Dänin anders sein könnte  warum nicht. 
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        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-28T14:56:59Z</published>
        <updated>2010-08-28T14:56:59Z</updated>
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        <title type="html">The Hundred In The Hands</title>
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                <!-- s9ymdb:1315 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/hundred.serendipityThumb.jpg" alt=""  />Mag sein, dass sich Postpunk schon einmal zu häufig mit discotauglichen, elektronischen Schlauheiten zum gemeinsamen Tanz getroffen haben. Doch das Duo The Hundred In The Hands aus Brooklyn bereichert dieses Grundsetting mit einem leicht unterkühlten, eleganten Anstrich. Ihre Synthiepop-Linien und Electrobeats klingen nach zeitgemäßer Produktion, die dezenten Gitarrenspuren atmen den Geist des New Yorker Discopunk Sounds der späten siebziger, frühen achtziger Jahre, organische Elemente flirten mit strengen Computerklängen. Diese Melange wäre allerdings nur halb so interessant und gelungen, wären Eleanore Everdell und Jason Friedmann nicht so begnadete Songschreiber. Während z. B. !!! bei ihrem zugegeben höchst tanzbaren Klangbasteleien ein wenig die Melodien vergessen, punkten The Hundred In The Hands mit sehr einprägsamen Popstücken. Dressed In Dresden wurde bereits zu einem kleinen Hit, die nächste Single, der Electropop-Song Pigeons sollte den beiden Musikern mindestens den gleichen Ruhm zuteil werden lassen, den La Roux bereits absahnen durften. Doch auch die restlichen Stücke verstehen es mit glanzvollen Arrangements und famoser Rhythmik zu unterhalten  egal, ob Eleanore Everdell wie bei Killing It besonders lasziv ins Mikro haucht, bei Dead Ending eine wundervolle Saint Etienne ähnliche Stimmung aufgebaut wird, oder bei Last City die kühne Blondie-Verehrung vollzogen wird. <br />
<br />
<a href="http://thehundredinthehands.com" title="http://thehundredinthehands.com/" target="_blank">thehundredinthehands.com</a> 
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        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-22T11:07:14Z</published>
        <updated>2010-08-22T11:07:14Z</updated>
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        <title type="html">Zola Jesus - Stridulum II</title>
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                <!-- s9ymdb:1314 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/zolajesus.serendipityThumb.jpg" alt=""  />Scheinbar entsteht derzeit ein kleines Revival von Synthipop, wo mit deutlicher Darkwave/Gothic-Ästhetik geliebäugelt wird. Bereits im vergangenen Jahr überraschte so The Knife Musikerin Karin Dreijer Andersson als Fever Ray mit wunderschön mysteriösen Klanglandschaften. Auch Cold Cave haben ihre Synthesizer-Klänge mit melancholischer Weltuntergangsstimmung ausgestattet und 2009 mit Love Comes Close ein fantastisches Debüt-Album abgeliefert. Genau in die gleiche Kerbe schlägt auch die junge Amerikanerin Nika Roza Danilova, die unter dem Banner Zola Jesus für einige beachtliche Singles und einem tollen Debütalbum gesorgt hat. Ihre EP Stridulum erscheint jetzt auch in Europa mit etwas erweitertem Tracklisting als 9-Track Album. Auf Stridulum II gibt es viel dunkelgetönte Streicherflächen, 80er Jahre inspirierte Syntheziser-Sounds und stampfende Elektrobeats zu hören. Wichtigste und auffälligste Zutat ist aber der mächtige, kraftvolle Gesang der ausgebildeten Opernsängerin. Nika Roza Danilovas steckt ihre vor Emotionalität strotzenden Stücke in ein höchst atmosphärisches und elegantes Gewand. Stimmung und Tempo werden dabei allerdings nur marginal abgewandelt. Stridulum II ist daher ein sehr gleichförmiges, aber dennoch recht intensives und wunderschönes Album, dem stets ein gewisser Hauch von Siouxsie &amp; The Banshees umweht. <br />
<br />
<a href="http://zolajesus.com/" title="http://zolajesus.com/" target="_blank">zolajesus.com</a> 
            </div>
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        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-14T15:40:18Z</published>
        <updated>2010-08-16T19:32:41Z</updated>
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        <title type="html">PVT - Church With No Magic</title>
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<br />
<a href="http://warp.net/records/pvt" title="http://warp.net/records/pvt" target="_blank">warp.net/records/pvt</a> 
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        <link href="http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/827-The-Happy-End-Echoes-of-Jericho.html" rel="alternate" title="The Happy End - Echoes of Jericho" />
        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-08T14:51:40Z</published>
        <updated>2010-08-08T14:51:40Z</updated>
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        <title type="html">The Happy End - Echoes of Jericho</title>
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                <!-- s9ymdb:1312 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/happyend.serendipityThumb.jpg" alt=""  />Das Album-Artwork des The Happy End Debüts ist wirklich gut gewählt. Es zeigt drei karge, herunter gekommene Hochhaustürme, wobei das Bild mit einem Weichzeichnereffekt um seine Schärfe beraubt wurde. Den Klangteppich, den die Band aus der Oberpfalz auf ihrem Debüt Echoes Of Jericho präsentieren, offenbart einen ähnlich düsteren und geheimnisvolles Eindruck wie diese Aufnahme. In knapp einer Stunde wird dem Hörer ein psychedelisch angehauchtes Szenario geboten, welches durchaus ein gewisse Aufmerksamkeit erfordert. Zwei der Stücke knabbern an der 10 Minuten Marke und selbst bei den restlichen, kürzer gehaltenen Songs handelt es sind keineswegs um vordergründige Popmusik, wenngleich The Happy End auch mit schmeichelnden Melodiebögen aufwarten können. Die Stücke fließen sanft ineinander über, sind dabei mit Brüchen und experimentellen Einschüben gespickt und entsprechend schwer greifbar. Die Band treibt ein fortwährendes Spiel zwischen Anspannung und Entladung, zwischen teils ambient gehaltenen, schwebenden Momenten und lärmenden Ausbrüchen. Zusammengehalten wird dieses mystisch, geheimnisvolles Setting von einem sehr organischen und vor allem dichten Soundbild. Wabernde und dröhnende Soundflächen, schrammeliige Gitarrenwände, und elektronische Spielereien sind die Hauptzutaten von The Happy End. Damit zimmern sie ihre verwobenen, wolkenverhangenen und in tiefer Melancholie gefärbten Songentwürfe. Echoes Of Jericho ist damit kein einfach zu konsumierendes, dafür aber umso intensiveres und faszinierendes Vergnügen geworden. <br />
<br />
<a href="http://www.myspace.com/thehappyend" title="http://www.myspace.com/thehappyend" target="_blank">www.myspace.com/thehappyend</a> 
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        <link href="http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/826-Kent-En-Plats-I-Solen.html" rel="alternate" title="Kent - En Plats I Solen" />
        <author>
            <name>Steffen Greiner</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-02T08:53:22Z</published>
        <updated>2010-08-02T08:53:22Z</updated>
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        <title type="html">Kent - En Plats I Solen</title>
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                <!-- s9ymdb:1311 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="99" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/kent-enplats.serendipityThumb.jpeg" alt=""  /><strong>Label: </strong>RCA / Sony<br />
<br />
Im letzten Winter erhielt <a href="http://kent.nu/">Kent</a> in meiner <a href="http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/769-Kent-Roed.html">Kritik des Vorgängeralbums <em>Röd</em></a> nicht gerade die höchsten Weihen. Aber das war auch ein Winteralbum. Diesmal lädt das Cover, passend zum sommerlichen Veröffentlichungstermin, in pazifische Ferne. Nun, auch zum Alarmglockenläuten  als Großmeister der Ironie erscheinen die Schweden jedenfalls nicht, das ist schon ernst gemeint, Adam und Eva. Andererseits: Als 2002 die heute wohl vergessenen Last Days Of April mit <a href="http://www.badtasterecords.se/records.asp?id=103"><em>Ascend to the Stars</em></a> bildstrategisch in die traurigen Tropen entschebten, gaben sie so einem brillanten, zwischen Melancholie und Überschwang zerrissenen Emo-Indie-Rock-Album ein Gesicht  warum sollten das die Landsleute von Kent nicht auch schaffen? Weil Kent halt nicht mehr als solide sind?<br />
<br />
Natürlich. Auch <em>En Plats I Solen</em> ist, verglichen mit den übrigen Veröffentlichungen dieser Tage (Wavves, Arcade Fire, Menomena, ceo, Best Coast, wer soll das denn alles hören!?), eher die 08/15-Experience in New-Order-ish, die niemandem gefehlt hat. Manchmal ist das sogar derart arg 80s-Elektro-Schlager-mäßig, dass es schon unangenehm wird. Trotzdem: Im Zusammenspiel von Synthie-Rhythmen und den verstärkt eingesetzten Streichern, offenbart sich, dass Kent jederzeit das Fingerspitzengefühl haben, einen Song groß werden zu lassen. Manchmal sogar richtig groß. Was interessanterweise daran liegt, dass das Stadion nicht mehr zwangsläufig als natürlicher Lebensraum dieser Musik erscheint. Obwohl immernoch glatt und geschmeidig produziert, bewahrt die Musik genug melancholische Sommerglut; das klebt nicht, das umschmeichelt wie eine sanfte Brise. Nicht wirklich interessant, das, aber eine erfreuliche Überraschung.<br />
 
            </div>
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        <link href="http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/825-Janelle-Monae-Archandroid.html" rel="alternate" title="Janelle Monáe - Archandroid" />
        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-24T18:52:48Z</published>
        <updated>2010-07-24T18:55:47Z</updated>
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        <title type="html">Janelle Monáe - Archandroid</title>
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                <!-- s9ymdb:1310 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/janelle.serendipityThumb.jpg" alt=""  />Die Popwelt scheint zur Zeit fest in weiblicher Hand zu sein: Lady Gaga, Beyonce, Rihanna, Lady Gaga, Kesha, Kylie, Lady Gaga ... was ist eigentlich aus den männlichen Popstars geworden? Die inhaltliche und stilistische Bandbreite der gegenwärtigen Erfolgsdamen ist häufig recht ähnlich gesteckt und hört überwiegend auf Popmusik mit deutlichen RnB-Anstrich, der mal mehr, mal weniger tanzbar gehalten ist. Nun folgt mit dem Debütalbum von Janelle Monáe ein gewisses Maß an Abwechslung. Zum einen macht die junge Amerikanerin vor kaum einem musikalischen Genre halt, zum anderen überrascht sie inhaltlich mit einem Konzeptalbum. Inspiriert von Fritz Langs Stummfilm-Klassiker Metropolis erzählt Janelle Monáe von einem weiblichen Androiden, der ein unterdrücktes Robotervolk zu befreien versucht. Vielleicht wirkt das ganze Konzept ein wenig nach der speziellen Super-Marketing-Idee - ein Lob verdient sich die Künstlerin aber dennoch für die Tatsache, dass sie auf die so geläufigen Beziehungsgeschichten- und Herzschmerz-Standardthemen verzichtet. Vielleicht kam der Rat zu so einem Konzept auch aus dem Kreis ihrer prominenten Fürsprecher. Zum einen stammt Monáe aus dem Outkast-Künstlerumfeld und featured beim grandios fetzigen Tightrope Big Boi von eben Outkast. Zum anderen hat die Dame beim ausgesprochen geschäftstüchtigen P. Diddy einen Künstlervertrag unterschrieben. Die Vorzeichen für eine erfolgreiche Karriere auf dem launischen Musikermarkt sind also eher positiv zu werten. Dem Zufall wird mit dem Album Archandroid jedenfalls nichts überlassen. Das gesamte Album wirkt aufwändig produziert und kann zudem mit einem guten Songwriting überzeugen. Wie eingangs bereits angedeutet lässt sich Janelle Monáe dabei auf kein Genre komplett festlegen. Auch dieses Album ist zwar in der Basis ein RnB getränktes Popwerk, verschließt sich aber dennoch nicht vor Genres wie Indierock, Funk und Jazz. Diese lockere Melange sorgt auf jeden Fall für Kurzweil. Allerdings werden die meisten Hörer auch Stücke vorfinden, auf die sie vielleicht eher verzichten möchten. Für mich ist es zum Beispiel der wüste Rocker Come Alive, der mich an die überflüssigen Rockausflüge von N.E.R.D. denken lässt. Die Qualität von Archandroid schmälert das aber trotzdem nicht, es bleibt einfach ein wenig Geschmacksache. <br />
<br />
<a href="http://www.jmonae.com" title="http://www.jmonae.com/" target="_blank">http://www.jmonae.com/</a><br />
 
            </div>
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        <link href="http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/824-Katze-Du-bist-meine-Freunde.html" rel="alternate" title="Katze - Du bist meine Freunde" />
        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-17T15:19:43Z</published>
        <updated>2010-07-21T12:57:26Z</updated>
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        <title type="html">Katze - Du bist meine Freunde</title>
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                <!-- s9ymdb:1309 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/katze.serendipityThumb.jpg" alt=""  />In den frühen 90er Jahren zählten die Nürnberger Throw That Beat (In The Garbage Can!) für eine Weile zu den meistbeachtetsten Indiebands aus Deutschland. Die Band ist längst Geschichte und ihr Sänger, Comic-Zeichner Klaus Cornfield, lancierte vor einigen Jahren mit Katze ein neues musikalisches Projekt und veröffentlichte 2005 das entsprechende Debütalbum. Fünf Jahre später erscheint nun das zweite Werk mit dem Titel Du bist meine Freunde und obwohl Cornfield mit seiner Katzenpartnerin Minki Warhol jetzt mit deutschen Texten musizieren, fühlt man sich häufiger an Throw That Beat erinnert. Hier wie dort regiert charmanter Indiepop mit leichtem Punk-Feeling, galanten Melodien und schrulligen Bubblegum-Ideen. Für den größten Vergleichsmoment sorgt aber vor allem die bubenhafte Piepsstimme von Klaus Cornfield, die wirklich kaum gealtert scheint und ganz sicher noch immer nicht jedermanns Geschmack sein wird. Die Gesangspartnerin Minki vermag übrigens mit ähnlich markanten Gesang zu unterhalten, womit festhalten sei, dass es mit den kauzigen Gesangsauftritten auf die gesamte Albumlänge betrachtet, schon mal nerven kann. Die Texte dieser 13 kurz gehaltenen Stücke sind aber ungeachtet dessen sehr gelungen und süffisant. Und musikalisch kann man den Katzen auch wenig vorwerfen. Das ganze Album ist durchgehend auf Eingängigkeit ausgerichtet, es schrammelt angenehm rotzig und zappelig vor sich hin und erzeugt etwas Throw That Beat-Nostalgie. Abschließend sei festgestellt, dass ein Klaus Cornfield nicht nur auf Papier Comics malen kann. Auch vertont wirkt sein Schaffen wie ein bunter Comic mit ganz großen Sprechblasen.<br />
<br />
<a href="http://www.myspace.com/katze" title="http://www.myspace.com/katze" target="_blank">www.myspace.com/katze</a> 
            </div>
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        <link href="http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/823-Norman-Palm-Shore-to-Shore.html" rel="alternate" title="Norman Palm - Shore to Shore" />
        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-10T15:26:58Z</published>
        <updated>2010-07-14T02:27:21Z</updated>
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        <title type="html">Norman Palm - Shore to Shore</title>
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                <!-- s9ymdb:1308 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/normanpalm.serendipityThumb.jpg" alt=""  />Beim ersten flüchtigen geografischen Verorten von Norman Palm könnte der Hörer glatt auf die Idee kommen, dieses musikalische Projekt aufgrund des eher nasalen Kaugummi-Gesangs in südlichere Staaten der USA zu stecken. Aber selbst wenn der hier tätige Musiker zudem sogar auf Country- und Folkzugaben zurück greift, kommt Norman Palm eben nicht aus einem kleinen, verschlafenen Ort in Oklahoma, sondern aus dem deutschen Meppen und lebt derzeit in Berlin und der Liebe wegen von Zeit zu Zeit auch in Mexiko City. Stichwort Liebe: Das zweite Norman Palm Album Shore To Shore habe ich von dessen Promoterin mit dem handschriftlichen Zusatz was fürs Herz geschickt bekommen ... und ich gebe ihr vollkommen recht. Auf den zehn Stücken dieser Platte präsentiert sich der Berliner wirklich von der gefühlvollsten Seite. Seine sehr schönen Melodien sind durchdrungen von einer sanfter Melancholie. Die Arrangements der Songs schmückt Norman Palm mit unaufdringlichen, aber sehr sorgfältigen Ideen aus. Neben den bereits erwähnten Folkbeimengungen sind auf Shore To Shore auch sehr viele elektronische Spielereien zu hören. Ein Stück wie Easy wird von sanften Beats eröffnet, das countryesk und ruhig beginnende $20 erhält im Laufe des Songs ebenso elektronische Beats spendiert, die dem Stück einen hypnotischen Spin verleihen. Doch die wahre Stärke dieses Albums sind die wunderschönen Melodien. Norman Palms Debütalbum war noch eher ein Nebenwerk zu einem Grafikstudium und die CD fast schon Beigabe zu seiner Abschlussarbeit, einem Grafikbuch. Mittlerweile hat sich Norman Palm aber scheinbar eher der Musik verschrieben ... aufgrund dieses Albums darf man sich darüber jedenfalls durchaus freuen. <br />
<br />
<a href="http://www.normanpalm.com" title="http://www.normanpalm.com/" target="_blank">www.normanpalm.com</a> 
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        <link href="http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/822-The-Brendan-Adams-Group-Better-Days.html" rel="alternate" title="The Brendan Adams Group - Better Days" />
        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-05T13:38:28Z</published>
        <updated>2010-07-06T23:06:02Z</updated>
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        <title type="html">The Brendan Adams Group - Better Days</title>
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                <!-- s9ymdb:1307 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/brendanadams.serendipityThumb.jpg" alt=""  />Das was Brendan Adams auf seinem eben erschienen Album Better Days präsentiert, darf wohl zurecht als komplett sommertaugliche Popmusik bezeichnet werden. Keine Wolke trübt die lichtdurchflutete Stimmung auf diesem Werk. Dabei hätte dieser Musiker durchaus genügend Geschichten auf Lager, deren Verarbeitung zu eher nachdenklichen, düsteren Klängen führen könnten. Brendan Adams ist gebürtiger Südafrikaner und hat eine schwierige Jugend in einem Ghetto bei Kapstadt verbracht. Als Sohn unterschiedlich hautfarbener Eltern gehörte Adams dort weder zu den weißen, noch zu den schwarzen Kids, was das Leben in einem von Rassenunruhen gebeutelten Land nicht leichter gemacht hat. Seine Heimat hat der Südafrikaner mittlerweile hinter sich gelassen und lebt jetzt in der Schweiz, wo er die inzwischen sechs Personen umfassende Brendan Adams Group ins Leben gerufen hat. Auch wenn auf dieser Platte dezente afrikanische Einflüsse zu hören sind, hat das Album Better Days rein gar nichts mit Weltmusik oder mit Afrobeats-getränktem Indiepop zu tun. Die Brendan Adams Group erinnert mit ihrem luftigen Folkpop eher an die Musik eines Jack Johnson. Die Grooves auf dieser Platte sind durchgehend von einer Gute Laune Stimmung durchzogen, wirken immer entspannt und zu keiner Sekunde aufdringlich. Diese unbeschwerten Grooves verbinden sich mit sanften Akustikgitarren und der charmanten, sehr warm klingenden Stimme von Brendan Adams zu einem recht soulig angelegten Klangteppich. Mir persönlich ist trotz einiger netter Songs wie Its Not Over Now und People With No Name das Album Better Days aber dennoch eine deutliche Spur zu beliebig und konturlos. Wer aber auf der Suche nach unbeschwerter, sehr geradliniger Popmusik im Stile von eben Jack Johnson ist, der sollte dieser Musik einmal sein Ohr schenken.    <br />
<br />
<a href="http://brendanadamsgroup.com" title="brendanadamsgroup.com" target="_blank">brendanadamsgroup.com</a><br />
Das Video zu "Better Days" gibt es hier zu sehen: <a href="http://myspace.com/thebrendanadamsgroup" title="myspace.com/thebrendanadamsgroup" target="_blank">myspace.com/thebrendanadamsgroup</a> 
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        <link href="http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/821-DJ-Hell-Body-Language-Vol.-9.html" rel="alternate" title="DJ Hell - Body Language Vol. 9" />
        <author>
            <name>Roland Adam</name>
                    </author>
    
        <published>2010-06-26T15:40:46Z</published>
        <updated>2010-06-26T15:40:46Z</updated>
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        <title type="html">DJ Hell - Body Language Vol. 9</title>
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                <!-- s9ymdb:1306 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/djhell.serendipityThumb.jpg" alt=""  />Kaum jemand kann die unzähligen Platten, die Woche für Woche veröffentlicht werden nur halbwegs kennen und daher ist die subjektive Sichtung eines Star-DJs verständlicherweise sehr gefragt. DJ Hell präsentiert im Rahmen der Serie Body Language für das Berliner Label Get Physical eine Auswahl von 23 Stücken, die auch aufzeigt, welche Metiers er beherrscht und wie groß und weitgefächert sein musikalisches Interesse ist. Das sorgt in diesem Fall für eine Musikauswahl, die ausgesprochen gelungen ist, es zeigt aber anderseits auch auf, wie begrenzt ein Tonträger-Format wie die CD mit seinen gut 70 Spielminuten ist. Beim ersten Hören ist die Begeisterung groß die unterschiedlichen musikalischen Landschaften auf diesem Mix zu entdecken. Gleich am Anfang der Mix-CD entzückt Hell mit Dead Eye von Baby Ford + Eon mit einem absoluten Klassiker. Es folgen die zu erwartenden grandiosen House- und Techno-Tracks, bevor Hell dann in der Mitte der Sammlung seine Überraschungen setzt: Zum Beispiel taucht da das Streichquartett Balanescu Quartet mit einer Coverversion von Kraftwerks The Robots auf, gefolgt von David Sylvians Forbidden Colours, einem der wunderschönsten Popstücke aller Zeiten, welches er wiederum sanft in das Instrumentalstück Esque von Depeche Mode gleiten lässt. Anschließend lädt Hell wieder zum Tanzen ein, bevor er diesen Mix mit seinem eigenen Track Germania sanft zur Landung bringt und als Schlusspunkt This Is Not America von David Bowie setzt. Hells Body Language brilliert mit einer komplett geglückten Stückeauswahl, die aber aufgrund der genannten Formatgrenze dennoch wie ein Tropfen auf dem heißen Stein der musikalischen Großtaten wirkt.  <br /><a href="http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/821-DJ-Hell-Body-Language-Vol.-9.html#extended">"DJ Hell - Body Language Vol. 9" vollständig lesen</a>
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            <name>Roland Adam</name>
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        <published>2010-06-15T19:52:49Z</published>
        <updated>2010-06-15T19:52:49Z</updated>
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        <title type="html">DJ Kicks - Kode9</title>
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                <!-- s9ymdb:1305 --><img class="serendipity_image_left" width="100" height="100" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.echoes-online.de/blog/uploads/kode9.serendipityThumb.jpg" alt=""  />Vielleicht kann diese DJ Kicks-Ausgabe als Trostpflaster für alle Leute verstanden werden, die seit mittlerweile Jahren auf die Burial-Edition warten. Wenn schon nicht die subjektive Dubstep-Sichtweise des Stars des Hyperdub Labels veröffentlicht wird, dann zumindest eine des großen Label-Bosses und Burial-Entdeckers Kode9. Gewiss gibt es mittlerweile genügend Dubstep Sammlungen zu kaufen, doch eine Zusammenstellung von Kode9 ist ganz sicher ein Anlass zur Freude. Und es sei gleich angemerkt, dass dieser Mix die hohen Erwartungen durchwegs erfüllt. Steve Goodman zeigt mit seinen diversen Arbeiten als DJ, Künstler und Labelbetreiber, dass er nicht zu den engstirnigen Vertretern der Dubstep-Szene gehört, sondern Künstler forciert, die gerne ein wenig über den Tellerrand blicken und für die dieses Genre lediglich eine gewisse Arbeits-Ausgangsbasis darstellt. Die im letzten Jahr veröffentlichte Hyperdub-Labelschau hat dies eindrucksvoll bewiesen. Diese Freiheit im Denken stellt Goodman nun auch auf diesem Mix-Album für die beliebte und vielbeachtete DJ Kicks Reihe vor. Teilweise gibt es Technoeinflüsse zu hören, partiell lässt Goodman aber auch Dancehall-, Dub- und R&B-Beimengungen zu. Vielleicht kommt dieser lockere und sympathische Umgang mit dem Genre daher, dass Steve Goodman nur nachts zu Kode9 wird. Im wahren Leben trägt er einen Doktortitel und unterrichtet als Professor im Institute for Sciences, Media and Cultural Studies der University of East London. Musik sozusagen als Nebenjob und entsprechend unbekümmert und unbeschwert wirkt das Ergebnis. Insgesamt gibt es vier Kode9 Stücke zu hören, You Dont Wash ist hierbei der übliche exklusive Track, den die Künstler für diese Reihe beisteuern. Ansonsten greift Steve Goodman auf seinen eigenen Label-Katalog zurück und mit u. a. Cooly G, Zomby und Digital Mystikz sind auch die Szenegrößen vertreten. Allerdings drängt sich kaum einer der Tracks so richtig prägnant in den Vordergrund, da der DJ alle Stücke nur kurz anreißt. Insgesamt umfasst der gut einstündige Mix satte 31 Werke und der wahre Star ist hier das Gesamtkunstwerk. <br />
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